Pfeifenbauer aus Tirol

Christian Ruetz

Christian Ruetz, Pfeifenbauer aus Tirol
Christian Ruetz, Pfeifenbauer aus Tirol

Servus!
Ich bin Christian, 36 und aus Tirol. Mit 16 hab ich mir meine erste Pfeife gekauft, wollte einer von diesen gediegenen älteren Herren mit Hosenträgern und einer Pfeife im Mundwinkel werden. 

Damals hatte ich noch nicht den Horizont, meine Pfeifen selbst herzustellen. Eines wusste ich aber schon als Kind: Ich will mit den Händen arbeiten. Dinge herstellen, reparieren, verändern.

Ich bin mit Leib und Seele Handwerker, arbeite gerne mit verschiedenen Materialien. Es ist aber das Holz, was mich begeistert, mich erdet.

 

2014 lag der eine Brocken Holz in meiner Hand, der zu einer Pfeife werden sollte. 

Die ersten Pfeifen habe ich am Wohnzimmertisch gemacht. Mit den jahrzehntealten Schnitzmessern vom Großvater meiner Frau habe ich mir Blasen auf die Finger geschliffen, meine Bandscheiben durch die gebückte Haltung aufs Extremste gefordert.

Mittlerweile, 2021 und damit sieben Jahre später, darf ich in meiner eigenen Werkstatt arbeiten. Eines ist aber gleichgeblieben: Handarbeit.



Werte, die ich als Pfeifenbauer lebe:

Freehand

Das Holz ist und bleibt bei so gut wie jedem Bearbeitungsschritt in Berührung mit den Fingern. Die Pfeifen bekommen so alles an Fingerspitzengefühl, was der Pfeifenbauer zu bieten hat, mehr Einzigartigkeit, weniger maschinelle Perfektion, mehr Sein, Seele, Wertigkeit.


Einzigartigkeit

Jedes Stück Holz ist anders. Das Zusammenspiel von Form, Farbe und Oberfläche gibt etwas vor und lässt mir trotzdem so viel Spielraum. Dieser eine Moment, wenn sich aus einem Stück Holz eine Pfeife herauskristallisiert, wenn der Funke überspringt, Form und Maserung zu meinen Fingerspitzen sprechen – das ist es, was ich weitergeben möchte.

 


Natur

Es ist doch wie bei uns Menschen: Nicht die glatte Oberfläche ist es, die Charakter gibt. Es ist nicht gleich fehlerhaft, eine raue Seite zu haben, eine Narbe. 
Ich verarbeite ausschließlich Holz von höchster Qualität. Kleine Merkmale, die auf die Lebendigkeit des Holzes schließen lassen und keinen negativen Einfluss auf die Qualität haben, arbeite ich einfach in die Geschichte der Pfeife ein. Narben erzählen.



Was mich inspiriert ...

... die unermessliche Schönheit, Eleganz und Wunderkraft der Natur.

Musik! Du möchtest wissen, welche Musik ich bei der Herstellung meiner Pfeifen am liebsten höre? 
Hier kommst du zu meiner RUETZpipes-Playlist!

 

Schick mir doch deine Playlist und ich fertige dir eine Pfeife zu deinem eigenen Soundtrack!

... fantastische Geschichten über Zauberer, die pfeiferauchend durchs Land ziehen und die Welt vor dem Bösen beschützen. Frei nach Gandalf: Raucht Pfeife, ihr Narren!



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